Aktuelle Meldungen

Dezember 2018

 

Professor Schubert mit Klarinette

Der Sprecher des SFB PolyTarget Professor Dr. Ulrich S. Schubert ist „Hochschullehrer des Jahres“!

Kempen: „Gründer der Internationalen Jungen Orchesterakademie verknüpft Nachwuchsförderung und Völkerverständigung mit herausragendem Engagement für krebskranke Kinder“

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) zeichnet Professor Dr. Ulrich S. Schubert als "Hochschullehrer des Jahres" aus.

„Herr Kollege Schubert ist ein international führender Chemiker und Materialwissenschaftler mit den Forschungsthemen Polymere für die Nanomedizin, selbstheilende Polymere und metallfreie Batteriesysteme, der sich als fünffacher Vater auch außerhalb seines Fachbereichs in besonderem Maße für die Förderung junger Menschen engagiert“, erläuterte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen, die Entscheidung. Als leidenschaftlicher Klarinettist habe Schubert bereits 1994 die Internationale Junge Orchesterakademie (IJOA) ins Leben gerufen, die er seitdem auf vielfältige Weise mit viel Herzblut und voller Tatendrang unterstützt. „Die Orchesterakademie fördert nicht nur junge musikalische Talente, sondern steht mit bislang mehr als 3.000 jungen Künstlerinnen und Künstlern aus 90 Nationen für gelebte Völkerverständigung“, hob Kempen hervor. Das „Orchester auf Zeit“ werde über eine internationale Ausschreibung besetzt und studiere mit erfahrenen Lehrern und Dirigenten während eines zweiwöchigen Aufenthalts in Deutschland große symphonische Orchesterwerke ein, die zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk auf CD aufgenommen und anschließend auf einer Konzertreise aufgeführt werden, finanziert durch Sponsoren, Mäzene und Förderer, die vom Jenaer Wissenschaftler jedes Jahr wieder aufs neue akquiriert werden. Die dadurch erzielten Reinerlöse und zweckgerichteten Spenden, die bislang mehr als eine Million Euro betragen, kommen regionalen Projekten zur Hilfe von krebskranken und schwerstkranken Kinder zugute. „Herr Kollege Schubert verbindet Nachwuchsförderung, Kulturgenuss und Völkerverständigung in vorbildlicher Weise mit dem Benefizgedanken“, so der DHV-Präsident weiter. Damit habe Schubert das Ansehen der Wissenschaft in Deutschland gesteigert und sich um den Berufsstand der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer verdient gemacht.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird Professor Schubert am 8. April 2019 im Rahmen der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ in Berlin verliehen.

Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Auch der Mitteldeutsche Rundfunk hat berichtet: hier gelangen Sie zum Beitrag in der Nachrichtensendung MDR aktuell und hier finden Sie den Beitrag im MDR Radio

Hier gelangen Sie zur Homepage der Internationalen Jungen Orchesterakademie (IJOA)

Hier gelangen Sie zur Homepage des Deutschen Hochschulverbandes (DHV)

 

 

November 2018

 

Gruppenfoto der Teilnehmer

Erstes Retreat unseres Sonderforschungsbereiches

Am 7. und 8. November 2018 fand das erste unseres Sonderforschungsbereiches statt. Zwei intensive Tage verbrachten alle am SFB Beteiligten in malerischer Umgebung im Tagungs- und Romantik Hotel Dorotheenhof Weimar, um sich über bisherige Forschungsergebnisse auszutauschen und die sich daraus ergebenden offenen Fragen zu diskutieren. Fazit der Veranstaltung vom Sprecher Prof. Dr. Ulrich S. Schubert: "Dieser erste Retreat hat enorm zur weiteren Vernetzung zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in unserem Sonderforschungsbereich beigetragen!"

 

 

Kleine Forscher zu Besuch

Am 6. November hatten wir ganz besonderen Besuch: Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klasse der Staatlichen Grundschule Heinrich-Heine Jena kamen zu uns, um ein bisschen Uni- und Laborluft zu schnuppern. Dabei haben die Nachwuchsforscher nicht nur einen interessanten Vortrag zum Thema "Essbares Glas selber machen" gehört, sondern auch selbst Hand angelegt. Sie konnten z. B. ihre Mundschleimhaut unter dem Mikroskop anschauen, Lollis aus Zuckerlösung herstellen, bunten Schleim anrühren, Alginat-Kugeln produzieren und Nylonfäden ziehen. "Am besten hat mir das Schleimmachen gefallen", sagte der achtjährige Theo Küchler nach der Veranstaltung, und mit dieser Meinung war er sicher nicht allein. Wer weiß, vielleicht haben wir ja schon einen zukünftigen Chemiker für unser Fach begeistern können?

Hier ein paar Eindrücke:

  • Seite von

Oktober 2018

 

Prof. Müller vor dem vollen Hörsaal

Unsere Gäste im Oktober 2018

Gleich zwei Vorträge gab es bei uns in der dritten Oktoberwoche: Am Dienstag, den 16. Oktober sprach Prof. Dr. Alejandro J. Müller von der University of the Basque Country San Sebastian (Spanien) vor vollem Hörsaal zum Thema “Isodimorphic behavior of biodegradable copolyesters: Structure and Crystallization behavoir”. Am Freitag, den 19. Oktober war dann Prof. Dr. Marcelo Calderon von der Freien Universität Berlin bei uns zu Gast und hielt einen Vortrag mit dem Titel "Breaking the barrier – Efficient topical delivery using thermoresponsive nanogels”. Vielen Dank beiden Referenten für die interessanten Impulse und den fundierten wissenschaftlichen Austausch!

Mehr erfahren zum Vortrag von Prof. Dr. Alejandro J. Müller [pdf 244KB]

Mehr erfahren zum Vortrag von Prof. Dr. Marcelo Calderon [pdf 295KB]

 

 

Eine Frau in der Bibliothek

Neue Publikation in der Zeitschrift "Progress in Polymer Science"

Vor kurzem wurde unser neuer Übersichtsartikel veröffentlicht, der das gesamte Gebiet der pharmazeutischen Polymere abdeckt. In diesem Aufsatz fassen wir alle Klassen synthetischer Polymere zusammen, die auf dem Markt sind. Wir zeigen außerdem die neuesten Entwicklungen in klinischen Studien und beschreiben die Anwendung der Pharmapolymere in Polymer-Wirkstoff-Konjugaten, als Hilfsstoffe in nano-, mikro-und makroskopischen Arzneistoffträgern, als polymere Beschichtungen oder als polymere Arzneimittel. Unsere Absicht ist es, eine Verbindung zwischen den zugrunde liegenden chemischen Strukturen, den Eigenschaften der Polymere und ihrem Anwendungsbereich herzustellen, wo sie oft nur mit ihren Handelsnamen oder Abkürzungen bekannt sind. Darüber hinaus werden ausgewählte synthetische Polymere vorgestellt, die interessante Eigenschaften aufweisen und das Potenzial haben, sich in Zukunft auf dem Markt zu platzieren.

Hier gelangen Sie zum Originalartikel

 

 

Professor Schubert mit Klarinette

Bundesverdienstkreuz für Professor Schubert

"Kultur verbindet!" – Unter diesem Motto zeichnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Tag der Deutschen Einheit 29 Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus. Die 13 Frauen und 16 Männer haben sich durch außerordentliche künstlerische Leistungen, durch herausragende ehrenamtliche Arbeit oder ihr kulturpolitisches Engagement um die Bundesrepublik verdient gemacht.

Unter den ausgezeichneten Bürgerinnen und Bürger ist Prof. Dr. Ulrich S. Schubert, Jena (Vorstandsvorsitzender der Kultur- und Sozialstiftung Internationale Junge Orchesterakademie und Professor an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Sprecher des SFB PolyTarget).

Kultur schafft Gemeinschaft. Ulrich S. Schubert gehört zu den weltweit führenden Chemikern – und er ist zugleich ein leidenschaftlicher Klarinettist. Junge Menschen ausbilden zu können, empfindet er sowohl als Wissenschaftler wie auch in der Musik als großen Glücksfall. 1994 gründete Ulrich S. Schubert die Internationale Junge Orchesterakademie. Das renommierte Jugendsinfonieorchester fördert nicht nur professionell junge Talente, sondern praktiziert auch Völkerverständigung, wenn es etwa junge Menschen aus Nord- und Südkorea zum gemeinsamen Musizieren zusammenbringt. Mit den Erlösen aus den Konzerten und von inzwischen mehr als 20 CDs werden soziale Hilfsaktionen unterstützt. Über eine Million Euro hat der fünffache Vater bereits für krebskranke Kinder gesammelt.

Die Ordensverleihung fand am 2. Oktober 2018 um 11.00 Uhr in Schloss Bellevue statt. 

Homepage der Internationalen Jungen Orchesterakademie

Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes

Pressemitteilung der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Interview mit Prof. Dr. Ulrich S. Schubert mit der "Thüringer Allgemeine"

Übergabe des Ordens ©Bundesregierung / Gero Breloer
Gruppenbild Bundesverdienstkreuzübergabe ©Bundesregierung / Gero Breloer

 

 

September 2018

 

Chemikerin bringt mit einer Pipette Zellproben  in eine sogenannte Mikrotiterplatte ein

Jena erfolgreich in der Exzellenzstrategie

PolyTarget ist wichtiger Baustein des Exzellenzclusters „Balance of the Microverse“

28.09.2018

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena hat den Zuschlag für einen Exzellenzcluster erhalten. Wie das Auswahlgremium am 27.9.2018 in Bonn bekanntgab, gehört der Jenaer Clusterantrag „Balance of the Microverse“ zu den 57 ausgewählten Verbünden, die in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder in den kommenden sieben Jahren gefördert werden. Im Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ kooperiert die Universität Jena mit ihrem Klinikum und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Der SFB 1278 PolyTarget bildet mit der Forschung an maßgeschneiderten Materialien und Nanocontainern ein zentrales Element des Exzellenzclusters. Als Mitantragsteller am Exzellenzcluster direkt beteiligt sind die Teilprojektleiter Prof. Dr. Michael Bauer, Prof. Dr. Jürgen Popp, Prof. Dr. Rainer Heinzmann und Prof. Dr. Felix H. Schacher sowie auch der Sprecher des Exzellenzclusters Prof. Dr. Axel Brakhage und der Sprecher des SFB 1278, Prof. Dr. Ulrich S. Schubert.

 

 

Tag der offenen Tür am 22. September 2018

Mit mehr als 400 Besuchern war unser Tag der offenen Tür am 22. September 2018 ein voller Erfolg! Wir öffneten unsere Pforten im Rahmen des bundesweiten Tages der Chemie, zu dem der Verband der Chemischen Industrie e. V. aufrief. Neben Infoständen, verschiedenen Vorträgen und Laborführungen gab es vor allem für unsere kleinen Gäste viele spannende Experimente und ein Glücksrad mit tollen Gewinnen. Hier ein paar Eindrücke:

Titelbild des Positionspapiers ©FG Makro/GDCh

Über 130 Polymerexperten_innen –
1 Positionspapier

Die Fachgruppe Makromolekulare Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker gibt das Positionspapier zur „Polymerforschung in Deutschland“ heraus, welches von mehr als 130 Professor_innen der Polymerwissenschaften in Deutschland sowie Industrievertreter_innen und Wissenschaftsorganisationen getragen wird. Die Koordination der Inhalte übernahmen Prof. Dr. Ulrich S. Schubert (Friedrich-Schiller-Universität Jena) und Prof. Dr. Martin Möller (RWTH Aachen und Leibniz-Institut DWI). Die pdf-Version (Deutsch und Englisch) finden Sie auf der Webseite der Fachgruppe: www.macrochem.org/positionspapier.

Das Positionspapier leistet einen Beitrag zur Profilierung des Forschungsfelds und lenkt darüber hinaus die Aufmerksamkeit auf eine längst stattfindende Erweiterung und Integration zu einem größeren Feld der „Molekularen Materie und Polymerwissenschaften“. Die Autoren sind überzeugt, dass dies eines der spannendsten und einflussreichsten Wissenschaftsgebiete des 21. Jahrhunderts ist, dessen Förderung wegen der interdisziplinären Vernetzung eine Herausforderung für Universitäten und Forschungseinrichtungen, aber auch für die zukünftige Entwicklung kompetitiver Förderstrukturen darstellt.

Die im Positionspapier formulierten Zukunftsperspektiven richten sich zunächst an die Wissenschaftler_innen selbst, mit dem Ziel, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Konvergenz zu steigern, dann aber auch an Verbände, Medien und Zuwendungsgeber, um die grundsätzliche Bedeutung und die Fortschrittsperspektiven in einem größeren Rahmen darzustellen.

 

 

Februar 2018

 

Workshop des SFB

Workshop Jan 2018

Im Januar 2018 fand der erste Workshop des SFB PolyTarget statt.

Als Gastredner konnten wir Dr. Stefan Randl (Evonik Hanau), Dr. Andrea Hanefeld (Merck Darmstadt), Markus Ortlieb (Deutsches Patent und Markenamt Jena) sowie zwei Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats des SFBs - Prof. Dr. Claus-Michael Lehr (Universität Saarbrücken) und Prof. Dr. James L. Hedrick (IBM San Jose, USA) - begrüßen.

Forschungsergebnisse

Grafische Zusammenfassung Leiske_2018
Polymere Vektoren für den Gentransfer
Neue Polymere auf Basis von Poly(2-(4-aminobutyl)-2-oxazoline) zeigen nach Selbst- und Coassemblierung verbesserte Biokompartibilität und Gentransfektion.
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